Mehr Platz für weniger Tiere®

Der WisentWald

Das Dählhölzli liegt in einem grossen Buchen-Mischwald.

Kernstück der Wald-Anlagen bildet der WisentWald mit seinen 5 ha Grundfläche.

Der 'Laufsteg' zum WisentWald

Der Steg: Eingang zum WisentWald

Die Wisent-Anlage des Tierparks Dählhölzli, der WisentWald, kann begangen werden, ohne dass man sich der Gefahr aussetzt, durch die Revier-Besitzer inspiziert zu werden.

Möglich macht dies ein 250 Meter langer Steg, der 3-4 Meter über dem Waldboden ins Zentrum der Anlage führt und einmalige Einblicke in die Anlage ermöglicht.

Eine Anlage für ein Wald-Tier

Wisente im Winterwald des Dählhölzlis

Der Wisent galt bis vor wenigen Jahren als ein Waldtier. Auf der Suche nach Nahrung durchstreiften Wisentherden seit Jahrtausenden die Wälder Mitteleuropas. Neueren Forschungsergebnissen zufolge ist diese absolute Formulierung falsch, Wisente suchten auch stets offene Flächen auf, sie zogen sich wohl als Folge der Nachstellung durch den Menschen zunehmend in den Wald zurück.

Die Wisente im Dählhölzliwald werden zwar zentral gefüttert, dennoch finden sie in ihrem über 5 ha grossen Waldgehege immer wieder eine willkommene Abwechslung, seien dies Kräuter und deren Knollen oder Wurzeln, Pilze oder einfach die Rinde eines jungen Baumes.

Der Wisent-Steg als 'Lehr-Gang' durch die Biologie

Wisent-Transportkiste auf dem Wisent-Steg

Der Steg ist nicht nur der Weg zur Plattform - er bietet viel Wissenswertes zur Geschichte des Wisents.

Eine alte Wisent-Transportkiste lädt zwar zum Klettern ein, doch sie informiert auch über das Wisent-Wiederansiedlungs-Projekt des WWF Russland, an welches das Dählhölzli 10 Tiere beigesteuert hat.

Weitere Informationen hierzu und noch viel mehr über das Leben der Wisente mehr liefern 3 Kästen, sog. Tourmates, die durch Drehen an Kurben mit Energie versorgt werden müssen, damit sie zu 'sprechen' beginnen.

Die Wisent-Beoachtungsplattform - stets gute Aussichten

Wisent-Plattform im Dählhölzli

Die Plattform steht in einer Lichtung im Zentrum der Anlage.

Sie ist ein Ort zum Verweilen, sie ist gedeckt und mit Sitzbänken ausgestattet, und sie bietet die Gelegenheit, mittels fix installierter Fernrohre die Wisente zu suchen und zu beobachten.

Der Wisent - ohne Zoos und Tierparks wäre er ausgestorben

Wisent-Stier 'Enrik'

Das grösste noch lebende Landsäugetier Europas wurde 1919 in der Wildbahn ausgerottet.

Dank umsichtiger Planung ist es gelungen, den Wisent aus den Restbeständen in menschlicher Obhut zu erhalten, zu züchten und sogar in Reservaten Osteuropas, wo die letzten frei lebenden Wisente gelebt hatten, wieder anzusiedeln.

Grund zur Freude, aber nicht Grund zum Zurücklehnen, denn der Wisent ist in der Natur nach wie vor bedroht.